Andere Attraktionen
Plac Powstańców Warszawy 5,tel. 34 388 30(39)
1946 gegründet, seit 1950 als das Schlesische Museum bekannt, 1970 zum Nationalmuseum erhoben. Sein Hauptgebäude wurde in den Jahren 1883-1886 vom Architekten K.F. Endell im Stil der niederländischen Neorenaissance aufgebaut. Ausführliche Informationen über ständige und wechselnde Ausstellungen finden Sie auf der Websitewww.mnwr.art.pl.
ul. Bernardyńska 5, tel. 344 82 78
In den Räumlichkeiten des ehemaligen Bernhardinerklosters werden Fragmente der architektonischen Details aus der romanischen, gotischen und Renaissanceepoche (u.a. Fragmente des Portals aus der Bernhardinerabtei auf der Insel Ołbin) in ständigen Ausstellungen präsentiert. Dort befindet sich auch die Ausstellung Wrocław gestern und heute mit dem Modell der mittelalterlichen Stadt sowie eine dem mit der Architektur verbundenen Gewerbe gewidmete Ausstellung.
ul. Krasińskiego 1, tel. 343 67 65
Das einzige derartige Museum in Polen, in dem man die mit der Post und Telekommunikation verbundenen, aus verschiedenen europäischen Ländern stammenden Exponate (u.a. eine interessante Sammlung von Briefkästen, Telefonapparaten wie auch Diligencen) bewundern kann. Auch hier befindet sich die größte Sammlung von polnischen Briefmarken.
Die Ceglarski-Bastei (der ehem. Holteis oder Polnische Hügel), Teil der im 18. Jh. errichteten Erdbefestigungen von Wrocław. Vom Gipfel aus bietet sich ein schöner Anblick auf die am anderen Ufer der Oder gelegene Ostrów Tumski/ Dominsel.
Der Autor der Konzeption des Denkmals ist Wacław Szymanowski, ein bekannter polnischer Bildhauer, der 1909 dessen Modell für die Heimatstadt des Dichters - Krzemieniec anfertigte. Es war jedoch nie gelungen, es dort zu errichten. Die Idee wurde aber von der Gesellschaft der Förderer von Wrocław aufgegriffen, auf deren Anregung der Wrocławer Bildhauer Andrzej Łętowski die Wiederherstellung des Denkmals übernahm. Es wurde im Mai 1984 enthüllt.
Das Denkmal besteht aus zwei länglichen Granitblöcken, die die Sammelgräber der 1940 von NKWD ermordeten polnischen Offiziere und Polizisten symbolisieren. Auf dem höchsten Sockel steht ein beflügelter Todesengel. Vor ihm, zwischen den symbolischen Gräbern, befindet sich die Figur der Katyner Pieta - Mutter Heimat, die einen ermordeten Gefangenen beweint. An den Granitwänden der Gräber sind die Namen von Gefangenenlagern: Kosjelsk, Ostaschkow, Starobjelsk (an der Südwand) sowie von Orten der Massenmorde: Katyn, Miednoje, Charkow (an der Nordwand) zu sehen. Schöpfer des Denkmals ist der Warschauer Bildhauer und Medailleur Tadeusz Tchórzewski. Das Denkmal wurde am 22. Oktober 2000 feierlich enthüllt.